PSYCHOLOGISCHE PRAXIS
Diagnostik und Therapie für
Kinder, Jugendliche, Erwachsene

Mag. Dr. Gabriele
FÜRST-PFEIFER
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin
Supervisorin, Mentalcoach
Sportpsychologin
Tel: 0664 / 431 60 87
http://www.sportpsychologin.at/
Angst äußert sich sowohl auf der Ebene seelischen Erlebens, als auch durch körperliche Symptome und Veränderung des Verhaltens. Oft steht beim Betroffenen nicht das subjektive Erleben von Angst im Vordergrund der Symptomatik, sondern körperliche Beschwerden, wie Schwindel und Brustschmerzen, aufgrund derer ein Arzt aufgesucht ist. Aus diesem Grund werden Patienten auch häufig erst auf den Verdacht einer Herzerkrankung o.ä. untersucht und behandelt, bevor die körperlichen Symptome als Anzeichen einer Angsterkrankung erkannt werden. Die körperlichen Symptome werden von den Betroffenen oft als als extrem gefährlich und unbeeinflussbar erlebt. Die Betroffenen haben während einer Panikattacke oft wirklich Todesangst und sind für rationale Argumente von Angehörigen deshalb oft schwer zugänglich.
Angst- und Panikattacken zählen zu den häufigsten psychischen Störungen der Befindlichkeit. Bei etwa 10% der Allgemeinbevölkerung erreicht die Angst ein behandlungsbedürftiges Ausmaß, wobei Frauen häufiger als Männer betroffen sind. Angst- und Panikprobleme könne schon im Kindheits- und Jugendalter auftreten, oft aber auch erst im reifen Erwachsenenalter.
Es werden Panikattacken, die ohne äußeren Anlass entstehen, generalisierte Angstzustände, die ohne Behandlung jahrelang anhalten können, und Phobien unterschieden. Spezifischen phobische Störungen sind dadurch gekennzeichnet, daß Menschen vor bestimmten Situationen, anderen Menschen, Dingen, Tätigkeiten, Tieren usw. ein hohes Ausmaß an Angst erleben. Zu den Phobien zählen z.B. die Höhenangst, Angst vor geschlossenen Räumen (Klaustrophobie), Angst vor Tieren (Hunden, Spinnen, etc.) und Angst vor Menschenansammlungen (soziale Phobie). Bei fehlender Therapie wird die Erkrankung häufig chronisch und es kommt zum sozialen Rückzug, zu Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch im Sinne des Versuches, die erhöhte Angst einzudämmen.
Panikstörung: Bei dieser Erkrankung treten wiederholt Panikattacken auf. Unter Panikattacken versteht man das plötzliche Auftreten intensiver Angst, das nicht durch eine bestimmte Situation ausgelöst wird. Innerhalb weniger Minuten steigert sich die Angst zu einem Höhepunkt. Neben psychischen Anzeichen können auch ausgeprägte körperliche Symptome wie Herzrasen, Beklemmungsgefühle, Atemnot, Zittern, Schwitzen und Schwindelgefühle anfallsartig auftreten. Viele Patienten empfinden deshalb Todesangst. Häufig entwickelt sich eine Erwartungsangst vor der nächsten Attacke, auch sozialer Rückzug kann eine Folge der Panikstörung sein.
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Die psychologische Behandlung von Angststörungen und Panikattacken besteht vorzugsweise im Erlernen von Entspannungstechniken sowie anderen psychologischen Therapien, die an den vorhandenen Selbstheilungskräften des Menschen ansetzen und individuell Angstbewältigungsstrategien einfühlsam vermitteln. Der klinische Psychologe ist der absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. In einer vertrauten Atmosphäre wird im Gespräch für den Klienten ein individuelles Therapieprogramm erstellt und dem Klienten Schritt für Schritt Wege aus der Angst vermittelt. |
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